Dienstag, 25. November 2014

Echte Aufklärung trägt den Impetus zum konsequenten Aufklaren


Unter Intellektuellen grassiert das modische Bekenntnis zur Aufklärung, zu der man sich selbstverständlich zugehörig fühlt, wenngleich man sich im schicken Selbstverwirklichungsdrang allen möglichen Glaubensabsonderlichkeiten öffnet und ihnen mehr oder weniger unreflektiert, aber bedeutungsschwer folgt.
Nicht hinterfragte Glaubensfreiheit gleicht Narrenfreiheit!

Aufklärung im eigentlichen Sinne fordert logische Denkarbeit zur Erklärung von Phänomenen, die wegen ihres bis dato nicht verstandenen Aufkommens mit Glaubensansichten und Anschauungsdogmen belegt werden, um den Menschen im Sinne regierender Kartelle gefügig in die Irre zu führen.
Aufklärung steht in logischer Unwiderrufbarkeit gegen jede Religion und Ideologie. Wer als Anhänger jener geistigen Bevormundungen für sich Aufklärung als Glaubensgrund und angebliche , im Glauben begründetet Freiheiten reklamiert, hat von Aufklärung nichts verstanden, ist im aufklärerischen Sinne kaum ein ernstzunehmender Diskussionspartner, trägt aber als Dogmatiker ein nicht zu unterschätzendes Gefahrenpotenzial für alle „Andersdenkenden“.
Auf dieser Linie erklären sich alle Religionskriege, aber auch ganz private Tragödien, die aus Glaubenstiefen jede sachliche Vernunft verhindern.

Humanität, Emanzipation und Freiheit von Gewalt sind aufklärerische Errungenschaften, die irrtümlich mit zum Beispiel christlichen Werten ummäntelt werden, obwohl das Christentum von einer Gewaltorgie in die nächste überleitete, heute freilich subtiler (mit „God bless“), weil auch tatsächlich durch Aufklärung, das heißt, durch wissenschaftliche Erkenntnisse aufgeweicht, irritiert und geschwächt.

Der Mitgliederschwund der Kirchen bedeutet kaum vermehrte Relevanz der Aufklärung, ganz im Gegenteil. Die meisten der Kirchenfernen und Ratlosen flüchten sich in abstruse gesellschaftspolitische Modelle und finstere Wunder- und Jenseitsverstiegenheiten unter allzeit esoterischer und paranormaler Anleitung ungezügelter Phantastereien und Scheinbefreiungen, in den Industriestaaten vor allem auch in allgemein ausufernder materieller Gier und Zurschaustellung der eigenen Wichtigkeit, die immer häufiger der blanken Dummheit entspricht.

Vor diesem Hintergrund erscheint Aufklärung fast in Vergessenheit geraten zu sein, wirkt geradezu utopisch.
Und dennoch können sich die maroden Zustände der Gesellschaft nur in einem Konsens zu aufklärerischen gemeinsamen Werten positiv verändern.
Aufklärung beinhaltet die Forderung zum Aufklaren der Verhältnisse, zur Entmystifizierung, zur Realisierung des Humanen mit ausschließlich freiheitlich humanen Mitteln. Das ist die einzigartige, zukunftsträchtige Aufgabe. Sie verdeutlicht sich in ihrer ganzen Schwere in Anbetracht der überkommenen gültigen gesellschaftlichen Normen.

Ein aufgeklärtes Staatswesen lässt sich nur durch eine profane Gesellschaft etablieren, die sich im öffentlichen Raum keine der tausendfach erdachten und sich auch widersprechenden Glaubensschrullen aufzwingen lässt, damit niemand durch den Staat zu irgendeinem Glauben genötigt werde.
Diese Forderung hat Konsequenzen in der tatsächlichen Trennung von Staat und Kirche, von unbehelligter Öffentlichkeit und ureigener Privatheit.
Konkret: Glaubenssymbole in öffentlichen Räumen gibt es nicht, ebenso wenig wie staatliche Konfessionskindergärten, Konfessionsschulen, Konfessionskrankenhäuser, Konfessionsseniorenheime und so weiter, die sich alle als Glaubensvermittler entpuppen, obgleich der Staat hauptsächlich die Kosten trägt.
Es besteht dadurch kein Widerspruch zur privaten Glaubensfreiheit, sondern es unterstreicht, dass Glaubensunterweisungen wie Glaubensausübungen (Religionsunterricht, Gebete, Gottesdienste, etc.) keine staatliche Angelegenheit darstellen und genauso wie religiöse Vereinigungen, Institutionen und sonstige Organisationen keine staatliche Förderung und keine gemeinnützige Anerkennung erhalten.
Nur eine aufgeklärte Gesellschaft kann vermeiden, dass Religionen über politische Parteien weiterhin die Geschicke der Menschheit bestimmen.
Die Gegenwart der Menschheit befindet sich noch immer in absolut religiöser Gefangenschaft, in blutiger Knechtschaft, wie sie jeder neue Kriegskonflikt drastischer auf die dekadenten Flimmerbildschirme projiziert.

Das Kosmonomische Manifest beschreibt den zaghaften Entwurf einer global anzustrebenden humanen Gesellschaftsordnung.
Dafür lohnt es sich, Herz, Hand und Verstand zu erheben! 
In klarer, gewaltfreier, pazifistischer und menschenwürdiger Selbstbestimmung.



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Freitag, 21. November 2014

Bundeswehr-Showroom


Wir Dienen Deutschland, „Dienen“ groß geschrieben, sprachlich so daneben wie „Showroom“; offenbar fehlt es deutschen Militärs sogar an fundamentalem Deutsch.
Vielleicht möchte man in dem Etablissement Bundeswehr-Showroom im Herzen Berlins tatsächlich Krieg mit einem Hauch von Show an die junge Generation herantragen.
Zur PR-Eröffnungs-Show der Kriegsministerin an der gedankenlosen Stätte wurden Schülerinnen einer Berliner Schulklasse extra herbeigefahren.
Das erinnert fatal an den Unrechtsstaat, der noch vor nicht so langer Zeit an eben diesem Ort „Friedrichstraße“ die Menschen in unwürdigster Manier bei Ein- und Ausreisen drangsalierte, sie überall willkürlich hin- und herschob.
Den Medienvertretern zum Rekrutierungs-Happening erging es nicht viel freiheitlicher, denn ein Bombenhund der Feldjäger musste vor dem ministeriellen Auftritt erst die PR-Ausrüstungen „abspüren“.
Wie albern und dämlich!

Angesichts von Gegendemonstranten sagt Ursula von der Leyen (CDU): „Es ist wichtig, dass wir die Auseinandersetzung suchen.“

Wie wahr:
Setzen wir uns mit dem Krieg wirklich auseinander, auf den unendlichen Friedhöfen jeglicher Zivilisation, in den aktuellen Trümmerwüsten Syriens, im Irak, im Gaza-Streifen und an so vielen, auch verschwiegenen, Abgründen des gewaltigen Elends, und vergegenwärtigen wir uns endlich, dass kein einziger Krieg je Frieden brachte, lediglich vorübergehende Ruhe durch Siegerdiktat und/oder durch Erschöpfung, durch Massenmord am Humanen!

Welche „Auseinandersetzung“ sucht die deutsche Regierung eigentlich?
Nach dem ministeriellen Statement waren den zahlreichen Journalisten zwei Zusatzfragen gestattet.
Befehl ist Befehl! 

Quelle: Berichterstattung des ZDF, Mathis Feldhoff, 20.11.2014

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Dienstag, 18. November 2014

Sequenzen von Skepsis (190)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:

2384
Wenn sich in den Hochhausschluchten,
wo sich Fenster nur noch auf dem Touchscreen öffnen,
in den Wohnsilos der Trabantenstädte
und in den Wellblech-Ghettos der Slums
der weite Horizont zum Punkt zusammenzieht,
dann markiert sich der kapitalistische Standpunkt:
Wachstum!

2385
Ein Tor, wer den Fußball mit Ethik aufbläst und ins Netz seltsamer Verflechtungen köpft.

2386
Nie landeten Menschen auf dem Mond, sondern geblendete Befehlsempfänger, die nach der Rückkehr seltsame Bahnen verfolgten, weil niemand mehr sie steuerte.

2387
Der Gipfel klimatischer Dummheit speit immer wieder glühende Glaubensbrocken des Hohns auf die Wissenschaft.

2388
Eine Ethik, die Krieg zulässt, hat sich verwirkt, hält dem Unrecht perfide die Steigbügel.

2389
Wer den Glauben an die Menschheit verliert, erklärt seinen eigenen einsamen Tod. Ich setze nicht auf die Masse, aber auf Individuen, die zumindest zeitweise die menschliche Intelligenz beweisen.

2390
Der Mensch hat keine Bestimmung, er maßt sich jedoch vieles an.

2391
An Geister glaubt die Geistlosigkeit.

2392
Im zu oft gerechtfertigten Misstrauen gegen Mitmenschen unterlässt der Mensch wirksame "Hungerhilfe", rechtfertigt er Kriege, verwüstet Landschaften und verweigert humane Sterbehilfe. Der Grund des Misstrauens ruht in Glaubensweisheiten, in jenem Paradoxon: Denn das Glauben beweist nichts, es weiß nichts.

2393
Im tabubeladenen Schweigen erstirbt erst das Belanglose, bald darauf das Nennenswerte.

2394
Die Freiheit der Gewalt tobt sich aus in dekadenter Krimisucht. Der tägliche Schuss verraucht immer schneller und öfter, den letzten haben viele schon nicht mehr gehört.

2395 
Die Masse ist tierisch beschränkt, das heißt, ich stehe ihr mit genau den Gefühlen gegenüber, wie ich sie für die Natur allgemein empfinde, also ambivalent. 


Copyright: Raymond Walden,  www.raymond-walden.blogspot.de



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Dienstag, 11. November 2014

Freedom Defines Humanity


Man’s picture of himself and of the others is of shadowy apparance only. There are concepts of all styles and techniques, even complete paintings which are representing, at best, a respectively regional search but in no way the human in freedom.
Undoubtedly the human being – and not the subject – will find to himself only, if he lives in liberal circumstances.
The meaning of freedom may depend on superficial feelings but is categorically a question of intelligence and education, both to be understood as antipodes of egoism and self-assertion. At this level of selfconsciousness only debates on freedom make sense.
Man is bound to historical givenness, to conditions and inherent necessities which are excluding an absolute freedom in a manner that offers a “freedom of voting” between different options on precondition that the search for options is intelligent and responsible. This, then, is about developing individual choices and not imaginations of freedom, for example, under religious influence that is – similar to systems of totalitarism – talking into believing in freedom by brainwash and enforcing it even violently.

Humane cosmonomic freedom requires higher quality than the current democratic implementations which, although pleasing libertarian in comparison with the omnipresent systems of compulsion and the indoctrinated societies, do not withstand a sound analysis because they are hollowed by double moral standards and are cheated by interests of power and capital.
The contexts of such intrigues are becoming clear only by adequate background knowledge, by having wide and alert interests which are the bases of critical faculties and contributing capabilities.
Exactly those criteria are still concealed by the usual democracies at the beginning of the 21st century by an unequalled misleading of the masses.
To sum up: Human freedom in such circumstances is impossible.

All the celebrations of “Liberté, Egalité, Fraternité” as victory of humane values got wild and are used as fuel for globally uncounted and even secret wars. Warmongers and war profiteers are determininig unalteredly the fate of the globe by improving equipment.
Wherever this happens in the name of liberal self-adulation the methods are even more perfidious for the individual fate that doesn’t count.
However, presidents, chancellors, monarchs and popes may appear embarrassing but they play the keyboards of stupidity in a virtuous manner: Desperados of Egomania. Dictators, at least, roar out their hate of human freedom truly and unambiguously.

Freedom, in particular, is a brainpower creating nonviolence, freedom from military pressure, is preventing wars and stabilising pacifism.
But pacifism doesn’t mean indecisions on destructiveness, quite the contrary: Lived pacifism is fighting with logic, perspective and consequence against its opponents. For example, pacifism doesn’t practice appearently peaceful money-deals with unfree regimes, doesn’t exercise any diplomatic low trade, avoids weapon-deals and, inter alia, is creating distance to the less peaceful capitalism and to unpacified religions.

Building up freedom and stabilising it by force of arms is drawing a fatal phantom because weapons actually mean captivity of mankind characterizing the evolutionary interim phase which is marked essentially by stupidity, a typical state of mind that could be stopped long since by humane reasons were it not for mightiest powers against.

Most people objectively live in miserable living conditions as the world population is growing and a few privileged people only store their profits. This is applicable to several groups as well as to the United Nations. As long as the industrial and progressive societies which are systematically made dump deliberately conceal that status freedom will be an option just for dreamers to escape. The mob is resistant to peace and is kept specially powerless proven even by activism and idiotic diligence.

In Germany, for example, they drove methodologically the education system “on the wall”, they bungled the healthcare system, formed the media landscape into a sump of mockery of intelligence, they lost orientation in financial spheres, they juggle with dressed-up unemployment figure, they are even fighting war which is circumscribed in belittling manner, they propagate maniac environment scenarios that even the weather report is characterizing the whole situation: “Potential of thunderstorm or, simply, climate without competence!”
The only system apparantly functioning without complication is spying and observing the citizens.

How is this possible in one of the most liberal states at all on earth?
Firstly, Germany is queueing up in the obviously international decadence of capitalism, secondly, the former “land of poets and thinkers” holds a special status as a direct result of the unconditioned capitulation of the Nazi dictatorship.

As is well known, Germany was divided into two states because of the controversies among the allied victors and to this very day there is no peace treaty. The West, at that time, hurried up and founded the “provisional” Federal Republic of Germany and the East answered with the “for ever” established GDR. It is historical irony that the “provisional” solution from the beginning played the better cards, and, after all, the communist state surrendered and was integrated into the “provisional” on basis of the Two plus Four Treaty.
This particular contract does not substitute a peace treaty and doesn’t  guarantee the German sovereignty whereas the Anglo-American troops didn’t retreat from their occupation zones.
Furthermore the reunited Germany has no constitution because the valid Grundgesetz (Basic Law) is examplarily and conditionally liberal but there is no legitimation by the people. The former parliamentary council (Parlamentarischer Rat), as creator of the Basic Law, was installed on command from the Western Allies and consisted of 65 identities (plus 5 not voting members of Berlin) and not of elected representatives of the people. (The federal parliaments were allowed to agree to the act.)
The Basic Law is conditionally liberal only because it includes Article 79 (3) which states that the division of the state into different states (Bundesländer) never ever can be changed. In addition, the Basic Law is demanding the establishment of a constitution as soon as Germany is reunited. Up to now there are no indications that the task will be fulfilled.
At the latest, since 1945 Germany is not a sovereign and free state even though it is comparably influential as economic power. This seeming potential follows from a strict dependence from the USA which grant to Germany the roll of a vassal.

Let’s return to the beginning of our thoughts: “Freedom is voting”.
The German citizens, like the most worldwide, have no options of free elected alternatives but are just allowed to vote on nuances within the failing capitalist society draft.
Most of the people don’t take any notice, they are not to realize. Whatever the global US-subjects are voting for, Obama and his actual stringpullers will not be effected in their strategies of world determination.
For long terms such stultified meaning of freedom is converting the being of men globally into a dump twilight which, at any time, may violently escalate without any improvements of earlier epochs, and which is swearing solemnly mankind to live as underdogs for the arbitrary sacrifice on the battlefield.

Conclusion: Freedom exists within tactically ordered limits which hardly allow the founding dimension of human life.

It is firstly evident that cosmonomic philosophy today must be sensed mostly as futuristic and even as an ivory tower.
Nevertheless, the Cosmonomic Manifesto is indicating a clarification on the horizon, a mark of hope even for present times of usual crap, of anxious uncertainty, and of more and more unnaturally appearing loss of orientation.


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Donnerstag, 6. November 2014

Kosmonome Philosophie für geistig Erwachsene


Letztendliche Ohnmacht ist des Menschen Schicksal,
es zu verdrängen, erleichtert nicht,
Angst ist zwecklos,
Auflehnung manchmal bedingt befreiend.
Gleichmut und Gelassenheit mögen helfen
bis zum Finale, wann immer,
wenn sich als Konsequenz absoluter Freiheit
alles in nichts auflöst.

Niemand war zuvor und wird hernach sein.
Das Universum dreht sich weder um mich
noch um die Menschheit – einst auch nicht existent.

Also kein „nach dem Tod“,
weil auch kein „vor dem Leben“:
Kosmonome Philosophie für geistig Erwachsene.
Sinn und Zweck sind hier und jetzt im Leben selbst,
seine Kultivierung, Etablierung von Frieden,
Gestaltung der Freiheitlichkeit
und Verifizierung der Würde des Menschen.


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Dienstag, 4. November 2014

"Putin", Du bist doch Mensch


Putin ist kein Demokrat
schon gar kein lupenreiner,
Schröders Lupe hat Linsenfehler,
Obama agiert ungeniert als Drohnenmörder,
Merkel, sein Vasall,
entsprechend politisch schwergewichtig
im zielgerichteten Übersehen von Menschenrechtsverletzungen
zugunsten von Geschäften,
in der Kreation von Feindbildern,
wissenschaftlich so überzeugend wie der Klima-Rat,
unrettbar verirrt, eben wissenschaftsfern,
Cameron, Halb-Europäer, amerikanischer Wurmfortsatz in Tradition,
Hollande, ein gehemmter Pariser.
Und der Papst spricht „heilig“ oder „selig“.
Und dann gibt’s da noch die jüdisch Klagenden an der Mauer,
die um die Kaaba rundenden Muslime (oder Islamisten?),
die indischen Witwenverbrenner,
die chinesischen Hinrichter der Demokratie,
die lateinamerikanischen Kifferkartelle
und nicht zuletzt die vergessenen, geknechteten afrikanischen Menschen.
Pardon,
nicht alle Menschenverachter aus Überzeugung,
in Selbstgefälligkeit oder Unfähigkeit sind genannt.
Die Wunderheiler, wilden Esoteriker, Angsterzeuger und Gutmenschen
lassen sich nicht so leicht namhaft machen.

Aber mal ehrlich, „Putin“,
Du bist doch Mensch. 
Wir sollten miteinander reden.



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Sequenzen von Skepsis (189)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:

2372
Unwissen und Wertevermessenheit richten zu Tode.

2373
Intensives und engagiertes Arbeiten stiftet Lebenssinn und Daseinsfreude erst durch adäquate Pausen.

2374
Ausgekochte Gerüchte spielen sich trotz einer freiheitlichen Rechtsprechung zum vernichtenden Richter auf.

2375
Das Militär soll attraktiv sein,
für die Besten der Gesellschaft,
also wird familienfreundlich aufgerüstet,
personell aufgestockt,
waffentechnisch investiert,
um mitzumischen
beim traditionellen Hauen und Stechen
um Werte,
die man in strategischen Gefangenschaften
regelmäßig verrät, kühl und kühn,
im Kabinett.
Auf Schlachtfeldern wird geschlachtet.

2376
Handel und Wandel sind käuflich und nicht etwa geschenkt.

2377
Das Weltbild der meisten Menschen hat Kindergartenniveau.

2378
In einer unvermutet gehemmten, spießigen Gesellschaft fördert die Emanzipation der Geschlechter eine für unmöglich gehaltene prüde Sexualfeindlichkeit zu Tage.

2379
Die Wahrheit ist die Endlichkeit jedes Menschen. Auf dieser Basis wird Wahrheit den meisten zur unerträglichen Angst, und der allgemeine Kampf ist eröffnet als Vertuschung, Unterdrückung, Verdrehung, Täuschung und brachiale Lüge.

2380
Die schädliche Funktion des Rauchens übernimmt jetzt exemplarisch die Angst vor dem Rauchen, die Angst, dass alles ungenießbar sei, sogar das Klima, eigentlich die Angst vor dem giftigen, vergifteten Menschen.

2381
Klimawahn und Gotteswahn treffen einander, werden propagiert und gepredigt, um die Menschen ein- und auszunehmen.

2382
Wissenschaft ist weder göttlich noch teuflisch, obwohl gewöhnlich schlicht unterrichtete Kreise so tun.

2383
Das aktuelle Gezerre im Deutschland des Jahres 2014 um eine wegelagernde Straßenmaut verdeutlicht exemplarisch die primitive Zerrissenheit des Interimsmenschen. 


Copyright:  Raymond Walden,  www.raymond-walden.blogspot.de


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Samstag, 1. November 2014

Carpe Diem


Prayers are based on emotions, not on stupidity or on intelligence, because they are formulated by virtue of learning that is practically started by baptism and that paralyses any critical components of even the most intelligent brain and this is why, more or less randomly, only a few people escape from the illusions of prayers.

Imagine an indoctrinated “God”, “Jahwe”, “Allah” etc. whose “ears” permanently receive billions(!) of prayers: Israelites beg for the good of their country, the Palestinians as well, the fan of Celtic Glasgow pleads for the victory like simultaneously the friend of Glasgow Rangers, German Christians in majority prayed for Hitler, the people of other nations each for their government and soldiers. They all went into the heaviest human inferno, blessed by God. And the march is going on.
This would be the “Lord”, if he was there!

The imaginary unshaped character, being omniscient, would have planned the world down to the last detail and would have created it, thus would be responsible for Good and Evil to the human whom he is torturing until death, believers think, even longer perhaps as reward also. If a person dies from a consequently ongoing suffering of cancer accordingly to the universal plan, God’s children indeed will imagine that the higher “ruler of the world” may have just made a mistake and, by stammering prayers, would correct his decision for the benefit of the sick one. God, in doing so, should have “known” anyway before the prayers for the dying person.
Even a senile pope in his last hours is accompanied by millions of prayers. What for? Should he never end, stay on earth eternally? Or is he suspected to be such a sinner that orgies of prayers should prevent him from hell which God, if need be, will have ignited for him as well, though the “Vicar of Christ” even practiced the ritual of exorcism in his life time. (Earlier “Holy Fathers” performed entirely different orgies.)

The procedure of the whole Catholic worship is reminding intensively on scenes of sports events when, before starting the game, the teams are gathering for cheering up themselves. Nothing other are the often repeated prayers and references to God during the Holy Mass. Is the “creator” deaf or forgettable that you have to praise him again and again, that you have to confess your faith and to replicate the same beggings ad nauseam, that you even have to thank for being allowed to belief in “Him”, that you are elected?
The operation is clear, the fellow Christians are to be tied up with religion by the repetitions like a prayer wheel because, if the inevitable death happens, no God will help. The died person is dead and the believers are so shocked, in the situation of abandonment they actually should be pleased with the luckiness of the deceased. But despite of all the litanies the faith isn’t going that far. Nature itself obviously is preserving a rest of scepticism for the deceived brain, a scepticism that is boiling up in the focus of human finitude of life and is having an effect the more dramatically the less the mind has been used to take part before in enlightened thinkings.

Suffering legitimates every search for relief.

However, prayers are reinforcing the sufferings by distance from reality and the regularly following disappointments which, in turn, should be coped by prayers.
Concerning the limited effect of placebos in the individual case the prayer is just witnessing the spiritual childishness of man because the growing-up is prevented by illogicality which is camouflaged as “mystery of faith” and is instilled ideologically.
If enlightenment which, of course, is in existence will not awake finally, there might germinate the last “Amen” as the world population rises. The lunacy would just interrupt a path of evolution, by the way, very typically.

Therefore optimism is advised to further generations also because it is worthwhile to meet the religions on the level of intellect, namely on all human spheres.
There is a saying, rather superficial but very true:
“No risk, no fun.”
Life offers plenty of beauty that should encourage the naturalistic and religion-free thinker to take bravely his risk which is, at nearer glance, no recklessness or even daredevilry because it characterises nothing else but the ancient “Carpe diem!” 
Twenty-four hours of brightness and night, just for understanding, for ethical appreciation and enjoying.  






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