Dienstag, 26. November 2013

Wie viel Freiheit erträgt das Establishment?


Rätseln wir nicht diplomatisch, sondern sagen es unverblümt: Das Establishment duldet nur so viel Freiheit, wie sie ihm nicht zur Gefahr gereicht.
Wird die Freiheit prekär, verschweigt man sie zunächst, „mal sehen“, ob sie nicht einfach eingeht.
Wenn nicht, wird es zwar ungemütlich, aber das Establishment ist träge, nicht zuletzt wegen seines Informationsmangels und wegen seiner mentalen Gleichschaltung, mehr oder weniger unbemerkt. Dadurch wird das Establishment zur Nachfolge in geradezu jede Irrlehre fähig, die Geschichte der Menschheit quillt über von Beispielen, und die Gegenwart spielt raffinierter denn je darüber hinweg.
Nur im vermeintlich äußersten Notfall geht das Establishment in einen offenen Konflikt, denn es zieht das subtile Zumschweigenbringen vor,  niemand verhält sich auffallend unkorrekt, aber effizient.

Raymond Walden liest man nicht, aber heimlich doch, mit einigem Unbehagen, auch im Zorn – in Paderborn, ach was, überall auf der Welt, wenn man Ideologien und Religionen höher hält und objektivem Wissen Boshaftigkeit unterstellt.

Das Establishment feiert seinen provinziell patriotischen Status quo ab, klammert grundlegende Widersprüchlichkeiten des eigenen Verhaltens aus und orientiert sich an opportunen Horizonten. Dem stellt sich kosmonomische Philosophie argumentativ entgegen, und zwar in der gesamten Breite gesellschaftlichen Selbstverständnisses, wie sie sich im Kosmonomischen Manifest widerspiegelt.

Nun ist Kosmonomie weder in einer politischen Partei, noch in irgendeinem Machtapparat organisiert, der sich durch diplomatische Selbstverrenkungen an die Regierung bringt, sodass die Kosmonomie zwar eine dem Establishment unangenehm deutliche Sprache pflegt, darüber hinaus aber kaum Störungen auslöst.
Der Kreis der im kosmonomischen oder in einem ähnlichen Sinne aufgeklärten Denker ist verschwindend klein, außerdem qua definitionem pazifistisch, spielt also im fortdauernden Machtpoker gar nicht mit.
Damit kann das Establishment leben, seine dumpfe Unfreiheit bleibt unberührt.
Steigt jedoch das Establishment in Momenten eigener Verunsicherung in kosmonomische Sichtweisen ein, kommt es entweder zu weltanschaulicher Erschütterung oder bisweilen zur geistigen Befreiung.

Jeder Mensch, der kosmonomischer Logik folgt, weiß, dass er dem Establishment nicht als Freund erscheint, dass er je nach aktueller Gesellschaftsordnung als Gegner gebrandmarkt wird.
Im eigenen Interesse ist Vorsicht geboten, es besteht zwar überall auf dem Globus dringender Bedarf an kosmonomischen Denkansätzen, psychisch und physisch ausgelöschte Denker aber hinterlassen schmerzliche Lücken in der offensichtlich sehr lang angelegten Evolution des Humanen.

Freunde, wo immer Ihr lebt, passt auf Euch auf, eigenverantwortlich, besonnen!
Denn das Establishment versteht Euch nicht, aus sich heraus will es und darf es Euch nicht verstehen.
Die Menschheit verharrt immer noch im Interimsstadium auf dem Weg zur Menschlichkeit.



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