Freitag, 11. Januar 2013

Berufsjuden brauchen den Antisemitismus für ihr Selbstverständnis



Ehe nun die Alarmglocken, wo immer, schrillen, möchte ich unmissverständlich klarstellen: Ich verachte den Antisemitismus wie jeden Rassismus sowie jede Vorurteilsnahme aufgrund von religiöser Zugehörigkeit.

Das Existenzrecht Israels ist unantastbar wie das eines jeden Volkes, also auch der palästinensischen Menschen. Die israelischen Regierungen, längst nicht die gespaltene israelische Gesellschaft, verweigern dieses Menschenrecht.
Die israelischen Regierungen brachten sich völkerrechtswidrig in den Besitz von Atomwaffen und verstricken sich immer mehr in rechtswidrige Besiedelungen geraubten Landes. Juden-Nazis spielen in dem Szenario eine gewaltige Rolle, heftigste Kritik kommt glücklicher- und logischerweise aus Israel selbst von intelligenten und weltoffenen jüdischen Menschen.

Kein ernstzunehmender Intellektueller kann sich der Würdigung, ja der Bewunderung der Leistungen jüdischer Künstler, Musiker, Schriftsteller, Wissenschaftler, Kulturschaffenden und Denker verschließen.
Das abzustreiten, wäre ignoranter Antisemitismus!

Umso perfider wirkt das Ärgernis, das Berufsjuden in schöner Regelmäßigkeit durch die Konstruktion von Judenfeindlichkeit insbesondere in Deutschland übertreiben.
Die Bundesrepublik Deutschland ist kein besserer und kein schlechterer Staat im Weltvergleich,  nie aber besaß Deutschland eine derartig freiheitliche Staatsordnung wie gegenwärtig; viele Menschen rund um den Globus würden sich glücklich schätzen, in einem solchen System zu leben.
Und wohl aus diesem Grund kommen auch immer mehr jüdische Menschen wieder nach Deutschland.
Sie sind herzlich willkommen, wenn sie sich zur freiheitlich demokratischen Ordnung bekennen.
Wer sich allerdings aufgrund seines Judentums zur permanenten Bevormundung der Deutschen, zur ständigen Mäkelei und zur vehementen Abwehr jeglicher Kritik an israelischen Regierungen berufen fühlt, sich in der Darstellung seines Unwohlseins in Deutschland ergeht, sollte doch dieses verdammte germanische Land verlassen.
Kein aufgeklärter Bürger wird ihm nachtrauern, ihn aber bedauern wegen seiner geistigen Verfransung.

Keine Lobby der Erde maßt sich eine Institution wie das Simon-Wiesenthal-Zentrum in Los Angeles an, das weltweit kontrolliert und radikal brandmarkt, was nicht in sein dogmatisches Judenverständnis passt.
Im kosmonomischen Sinne missdeutet dieses Instrument die Aufrichtigkeit der jüdischen Mehrheit, der nicht orthodoxen und nicht dogmatischen, der modernen jüdischen Gesellschaft.

In einer seltsamen Verstiegenheit erklärte die deutsche Bundeskanzlerin, Angela Merkel, das Existenzrecht Israels zur deutschen Staatsräson. Dazu hat, wieder unter kosmonomischer Betrachtung, die Kanzlerin überhaupt kein Mandat, denn der Staat Israel verfügt über anfechtbare radikal-dogmatische, kriegerische Regierungen, die niemals eine deutsche Gefolgschaft in ihre menschenunwürdigen Waffengänge erwarten dürfen.

Die Bürger Israels müssen aber erwarten dürfen, dass das demokratische Deutschland wie hoffentlich viele andere Demokratien alle friedlichen, diplomatischen, wirtschaftlichen und völkerrechtlichen Aktivitäten Israels unterstützt, um Frieden und Menschenwürde vor Ort zu manifestieren.

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