Montag, 14. Mai 2012

Wahltag


Es war Wahltag;
er kam vorzeitig über uns,
wir hatten keine Wahl,
nachdem die zuvor gewählten Minderheiten versagt hatten,
ihren Schuldenhaushalt nicht „durchbrachten“.

Wir gingen zur Wahl „zähneknirschend“,
denn es gab keine Wahl im Wortschwall der einheitlichen Inkompetenz.

Vierzig Prozent wählten tiefgründig oder oberflächlich die Abstinenz,
die größte Partei im scheindemokratischen Zirkus.
Manche nahmen nach dem sonntäglichen Kirchgang
ihr Kreuzzeichen gleich mit in die Wahlkabine,
doch hinter dem Vorhang
erhielten die vorherigen Versager die Kreuzchenmehrheit.

Das Unvermögen dominiert siegestrunken das Geschehen
und die Protagonisten glauben an ihre minderen Mehrheiten.
Denn 40% SPD von 60% abgegebenen Stimmen
entsprechen 24% der Wahlberechtigten;
11% Grüne meint 6,6% effektiv:

Rund 30% stehen hinter der Regierung.
Ein gebildetes Volk würde das nicht gelten lassen.


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