Sonntag, 27. November 2011

"Weihnachtszeit"


„Weihnachten“ nennt man die sentimental kitschige Selbsttäuschung des Christentums über einen gnadenreichen Frieden, den Gläubige durch ihr Wirken seit über 2000 Jahren weltweit zu verhindern wissen. Sogar die konsum-kapitalistische Ausschweifung unter dem imaginären Schweifstern profitiert von einer kriegerischen Welt-Unordnung und markiert deutlich das Abschweifen der so Ergriffenen von der Realität und besonders vom eigenen Glauben.
„Sie wissen nicht, was sie tun“, fabulieren vom himmlischen Frieden und spalten sich auf in ungezählte sich befehdende Glaubensrichtungen.
Die Tragik gipfelt in dem Hymnus: „Wachet auf, ruft uns die Stimme ...“.

Freilich folgt die Stimme der Aufklärung dem Verstand und nicht einer Sternenkoma und auch nicht einem Kerzenmeer, das vorübergehend ablenkt von Waffenproduktionen, Aufrüstungsgeschäften und Kriegen im Namen des Friedens.

Die Welt kommt nicht zur Besinnung – bisher
und zu „Weihnachten“ schon gar nicht!

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