Dienstag, 26. Mai 2009

Demokratie erfordert Mut und Ausdauer

Es ist immer wieder erheiternd, wenn deutsche Volksvertreter womöglich noch auf Kirchenveranstaltungen zu mehr Demokratie aufrufen und sogar darauf verweisen, dass ein solches Engagement Wagemut voraussetzt. Denn in der alltäglichen Praxis werden freie Meinungsäußerungen nicht zuletzt durch die Gremien eben dieser Politiker in einer Perfektion ausgefiltert und nur systemkonform veröffentlicht, dass es keineswegs übertrieben ist, von einem Meinungsdiktat zu sprechen.

Beispielsweise hatte ich nie nennenswerte Schwierigkeiten populär-astronomische Beiträge in den verschiedenen Medien zu veröffentlichen. Bei astrologie-kritischen Themen gab es erstmals strikte Ablehnungen durch entsprechende Redaktionen, was sich später bei der Hinterfragung der Anthroposophen-Sekte und ihrer Waldorf-Pädagogik sogar zu massiver Gegenwehr auswuchs, im medialen Bereich zu totalem Verschweigen. Ähnlich verhält es sich bei religionsbezogenen Anzweifelungen unserer Gesellschaftswerte oder bei konsequenter politischer Nachfrage außerhalb des üblichen Parteienkonsenses.

In einer weitgehend durch Presse- und Verlagskonzentrationen gleichgeschalteten öffentlichen Meinung innerhalb einer unzureichend unterrichteten und mangelhaft gebildeten Masse (Bild’ dir deine Meinung) ist die fundierte Einforderung von Demokratie geradezu ein Makel, ein Grund zur Ausgrenzung.

Man mag zu meinem Buch „Menschliches Glauben“ und zu meinen „Sentenzen von Freiheit – Kosmonomisches Manifest“ stehen wie man will, dennoch erschreckt mich die Konsequenz, wie bisher mit kaum erwähnenswerter Ausnahme sämtliche Medien Buchbesprechungen verweigern, wie mir vertraute Leute vornehm Abstand halten.

Ich wusste, worauf ich mich einließ, bin in dem Sinne nicht enttäuscht.

Mein kosmonomer Entwurf einer menschenfreundlicheren Philosophie ist mutig und er verlangt Ausdauer in einer Form, wie sie sich eine auf dem Bremer Kirchentag frömmelnde Bundeskanzlerin Merkel, ihr Vize Steinmeier und auch der neu gewählte Bundespräsident Köhler überhaupt nicht vorstellen können, denn mir geht es nicht um Anbiederei bei an was auch immer Glaubenden, sondern um kausale Zusammenhänge und deren lebensfreundliche Erkenntnisse.

Das Internet sollte man nicht überschätzen; es agiert da eine flüchtige indifferente Masse. Dennoch manifestieren sich auch wertvolle Strukturen.

Mein Blog ist kein Diskussionsforum, ich lasse nur wenige Kommentare zu, weil ich zum Beispiel das Humane, das Nichttötungsgebot, den Pazifismus, die Menschenwürde etc. nicht in Frage stellen lasse.

Ist es nicht bezeichnend, dass mich essentielle Kommentare anonym erreichen? Wovor müssen sich die Menschen fürchten? - Einleuchtend: vor unserer verlogenen „Demokratie“, denn echte Demokratie kennt solche Furcht nicht.

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Atommacht Nordkorea: Kein erhöhtes Risiko

Aufgrund der enormen Zerstörungskraft der Atomwaffen kann man den Atomwaffensperrvertrag als Risikoeindämmung nur begrüßen. Unterzeichnet wurde er von den fünf Atomwaffen-Staaten USA, Russland (Sowjetunion), Groß-Britannien, Frankreich und China sowie von 184 Nicht-Atomwaffen-Staaten. Verweigert wurde die Unterschrift von den Atomwaffenbesitzern Indien, Israel, Pakistan und Nordkorea, der offensichtlich jüngsten Atommacht.

Inzwischen zeigt sich, dass bestimmte Staaten den Vertrag vor allem als Privileg betrachten, die Waffen weiter zu entwickeln und keineswegs abzurüsten, sie auch gegebenenfalls zur Durchsetzung politischer Ziele einzusetzen.
Während man die atomare Aufrüstung bei einigen Ländern mehr oder weniger duldet, werden bei anderen Protestszenarien aufgeführt.

Allen Staatslenkern dürfte die tatsächliche Feuerkraft der Waffen ein „natürliches" Hindernis vor dem Einsatz bedeuten. Das Risiko weltweit erhöht sich lediglich dadurch, dass unberechenbare Terroristenorganisationen mit jedem neuen Produzenten eine optionale Lieferquelle erhoffen mögen. Bei Selbstmordattentätern gibt es keine „natürliche Sperre“.

Ziehen wir Bilanz:
Alle Unterzeichner-Atommächte führten bisher konventionelle Angriffskriege, die meisten entfallen auf die USA. Nur eine „Schurkenregierung“ brachte 1945 Atombomben zur Zündung – und das auch noch überflüssigerweise, denn die USA hatten Japan längst besiegt. Kein US-Präsident widersprach den Atomwaffenarsenalen Indiens und Israels, das heißt, jeweils verfolgten sie weltpolitisches Taktiktieren im eigenen Interesse.
Präsident Bush verleumdete den irakischen Diktator, indem er ihm Atomwaffen andichtete, um einen Kriegsgrund zu konstruieren.
Man vergegenwärtige sich: Der Intrigant war Oberbefehlshaber!

Es schließt sich der Kreis, das größte und nicht kalkulierbare Risiko der Atomwaffen geht seit jeher von den USA aus. Dem steht der gesamte Globus zu Beginn des 21. Jahrhunderts immer machtloser gegenüber.

Kosmonome Weltbetrachtung kreiert mit dieser Beschreibung kein Feindbild der USA, dazu sind die ursprünglichen freiheitlichen Werte dieser Nation viel zu ehrenhaft und vor allem sehnen sich amerikanische Menschen wie alle anderen auch nach Frieden.

Es fällt jedoch auf, wie viele Amerikaner sich etwa auf der Website der BBC bei den Leserkommentaren mit äußerst primitiven, aggressiven und einfach ungebildeten Kommentaren selbst darstellen.

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Donnerstag, 21. Mai 2009

"Christi Himmelfahrt" - eine markante Herausforderung

Bei allem Respekt gegenüber religiösen Auffassungen ist es wohl „recht und billig“, gleichen Respekt gegenüber religionsfreiem Denken anzumahnen.

Heute ist in zahlreichen christlich geprägten Ländern der auch staatliche Feiertag „Christi Himmelfahrt“, denn die Christenheit glaubt, Jesus sei tatsächlich leiblich in den Himmel aufgefahren.

Könnte man als aufgeklärter Mensch vielleicht eine symbolische „geistliche“ Abreise noch hinnehmen, gelangt man mit dem physischen Verbleib Christi in markante geistige Herausforderung.

Der "Körper Christi" musste also auf die 1. Kosmische Geschwindigkeit (7,9 km/s) beschleunigt werden, um die Erdgravitation zu überwinden. Da er wahrscheinlich nicht als „Satellit“ in eine Umlaufbahn einschwenkte, wurde die weitere Beschleunigung auf die 2. Kosmische Geschwindigkeit (11,2 km/s) erforderlich. Um dann nicht als „Planet“ die Sonne zu umrunden, musste die 3. Kosmische Geschwindigkeit (16,7 km/s) her, die ihn von der Anziehungskraft der Sonne befreite.
Wo aber „flog“ nun der „Corpus Christi“ hin?
In welchem „Himmel“, etwa außerhalb der Milchstraße (4. Kosm. Geschw. 129 km/s), sollte er ab jetzt in Ewigkeit weilen?

Sie, werte Christen, mögen das Problem nicht erkennen (dürfen).
Ich aber habe mich davon freigeschwommen – mit ganz humaner, irdischer Denkgeschwindigkeit.

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Montag, 11. Mai 2009

Wahlen in Deutschland sind eine Farce

Für jeden freiheitlich-demokratisch überzeugten Bürger bedeuten politische Wahlen einen hohen moralischen Wert, eine „ethische Pflicht“.
Denn in den meisten Staaten der Erde kennt man nicht dieses humane Gut der Mitbestimmung über die Geschicke des Landes und der Gesellschaft. Die echte Demokratie lebt von der Wahlbeteiligung!

Ist Deutschland eine echte Demokratie?

Wohl kaum!
Deutschland ist seit 1945 von ausländischem Militär besetzt. Es verfügt über keinen Friedensvertrag und ist nicht souverän. Wer aufmerksam den „Zwei-plus-Vier-Vertrag“ liest, erkennt zweifelsfrei den gewollten Schwebezustand. Das „Grundgesetzt“ ist nach wie vor keine Verfassung.

Den deutschen Bürgern und der Welt wird also etwas vorgegaukelt.
Ob auf Parteitagen laut herausgebrüllt oder bei anderen Gelegenheiten feierlich mit Augenaufschlag vorgetragen, es handelt sich um politische Floskeln ohne wahren Inhalt, mehr noch, oft bezeugen sie lediglich die in abgelaufenen Legislaturperioden nachgewiesene Inkompetenz.

Wen soll man da wählen?
Kann man unter solchen Umständen überhaupt wählen?

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Sonntag, 10. Mai 2009

Höchste Zeit für ein neues Weltbild

Kosmonomes Denken heißt, sich zwar in der Gegenwart zu wissen, aber in weitaus längeren Zeitdimensionen Zusammenhänge zu berücksichtigen, die ihrerseits weitaus großräumigere Parameter als das traditionelle Regionale beanspruchen. Kurz: Das erlebbare Jetzt wurzelt in gewöhnlich unvorstellbar gigantischen Entwicklungsabläufen.

Will man das Gegenwärtige und das naheliegende Zukünftige zuverlässig analysieren, bedarf es eines größtmöglichen Reichtums an Detailkenntnissen sowie des Denkens in umfassender Bandbreite. Bei unvoreingenommener Betrachtungsweise des menschlichen Status quo wird unvermittelt deutlich, wie unfertig und noch jung sich die menschliche Lebensform im Gegensatz zu den meisten Tier- und sogar Pflanzenarten darstellt.

Es kann also nicht überraschen, dass sich diese „Unerfahrenheit“ im alltäglichen menschlichen Leben sowohl beim Individuum als auch bei den Völkern und in der globalen Staatengemeinschaft widerspiegelt. Die allgemeine Ratlosigkeit etwa bei Wirtschaftskrisen, der systematische, aber irrwitzige Aufbau von Feindbildern zumeist mit religiös-dogmatischen Menschenverachtungen einerseits und eigenen Glorifizierungen andererseits liefern erbärmliche Zeugnisse tatsächlicher Orientierungseinengung, ja von Orientierungslosigkeit.

Technologische Errungenschaften scheinen das Chaos zu verstärken, denn wir dürfen nicht annehmen, dass der augenfällige oberflächliche Wohlstand von Wenigen im Widerspruch zu den vielen Armen ein Maßstab für Kultur sei. Gleiches gilt für die Staatsformen: Äußerst bescheidenen demokratischen Minoritäten steht die Mehrzahl unfreiheitlicher Gesellschaften und Staaten gegenüber.

In dem Szenario bedeutet Kosmonomie für die Massen und für wahrscheinlich alle aktuellen Regenten eine Überforderung, die gemäß hinlänglich bekannten Gefühlslagen schnell als Bedrohung empfunden werden mag. Denn es ist ja richtig, Kosmonomie bezieht Position gegen den Egoismus.

Schon Aristarch von Samos lehrte etwa 300 Jahre vor unserer Zeitrechnung ein heliozentrisches Weltbild, doch es konnte sich nicht gegen die herrschende Geozentrik durchsetzen. Erst die „kopernikanische Wende“ fast 2000 Jahre später „verhalf der Sonne zum Durchbruch“, aber unter welchen Opfern, siehe Giordano Bruno oder Galileo Galilei! Und bei wie vielen heutigen Esoterikern und Religiösen dreht sich immer noch alles um die Erde, gar um Einzelschicksale bis hin zu globalem Sendungsbewusstsein!

Offensichtlich öffnet sich die Schere zwischen antiquiertem Dämmerzustand und echter Aufklärung immer weiter, da sich der Kenntniszuwachs und der Überblick bei Wenigen rasant steigert, während die expandierende Massenbevölkerung im Halbdunkel verweilt.
Unter diesen Voraussetzungen wird Kosmonomie offen und verdeckt unterdrückt, verhindert, bekämpft.

Das muss man wissen, wenn etwa gefragt wird, warum kosmonome Gedanken in den öffentlichen Medien so gut wie gar nicht auftauchen.

Die kosmonomische Philosophie ihrerseits kann sich nicht in einen missionarischen Wettbewerb um Quoten einlassen, erkennt sie doch im Quoten-Prinzip nichts anderes als „Masse statt Qualität“ oder schärfer formuliert „Massenverführung, Ausbeutung, Abbau von Menschlichkeit, Vertröstung auf Hirngespinste“.
Also betritt die Kosmonomie nicht die Kampf-Arenen der Weltanschauungen, denn, so das Selbstverständnis, Einsichten müssen von alleine kommen durch das persönliche Lernen und Erfahren und nicht durch skandiertes, dogmatisierendes und demagogisches Einbläuen.

In dieser Abgrenzung emfinden Kosmonomen eine Art Befreiung von an sich unsinnigen Zwängen und nehmen eine nicht zu unterschätzende Isolierung in Kauf.
Ihr Betätigungsfeld nach außen ist vornehmlich der Denkanstoß und nicht mehr.

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Montag, 4. Mai 2009

Europa erscheint überbelichtet

Laut Beschluss europäischer Politiker gehen im alten Kontinent die bewährten und gemütlichen Glühlampen aus.
Sparsamkeitsgründe werden vorgeschoben, demokratische Meinungserforschung der Bevölkerung fand nicht statt. So glimmt die Diktatur der Technokraten und Lobbyisten!

Es stellen sich dem Zwielicht unbequeme Fragen:
Sind die sogenannten Energiesparlampen definitiv rundum ohne Risiko für die Gesundheit?
Spielt das Empfinden der Menschen überhaupt keine Rolle?
Sind Herstellung und spätere Entsorgung der Energiesparlampen nachweisbar mit einkalkuliert in die effektive Einsparung?
Halten die Energiesparlampen bewiesenermaßen so lange wie behauptet?
Hat die EU wirklich das Recht, jedem Bürger seine eigene Beleuchtungsart vorzuschreiben?

Energie zu sparen, ist ein hehres Ziel. Man erreicht es zum Beispiel durch das Abschalten von wirklich überflüssigen Lampen etwa auf Autobahnen, bei exzessiven Stadtbeleuchtungen, bei der Werbung und vor allem durch Vermeidung von politisch sinnlosen, dogmatisierenden Mammutkonferenzen und Wahlkampfaktivitäten.

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Freitag, 1. Mai 2009

Pandemie

Die Schweinegrippe bewirkt lediglich den Verlust von Gehirnschmalz unter Berücksichtigung, dass da bei Vielen und auch besonders Wichtigen nicht viel verloren gehen kann.

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